Bessere Snowboardfotos

  • 19/12/2015
  • Mirko Schadegg

8 Tipps für gute Snowshots

Die Wochenende sind ab sofort wieder verplant, jeder freie Tag wird für ein Ausflug in die Berge genutzt. Doch auch wenn man unzählige Stunden und Tage auf dem Snowboard verbringt, bleiben am Ende der Saison neben Selfies meist nur ein paar Fotos vom Lift aus. Kein guter Powder- oder Parkshot ist dabei... Vermutlich waren die Bedingungen zu schlecht, oder aber so gut, dass sich niemanden zum Fotografieren opfern wollte. Die nachfolgenden simplen Picstars Foto-Tipps verhelfen dir zu besseren Snowshots.

Fotos und Text von Mirko Schadegg/picstars

1. Planung

Im Gegensatz zu spontanen Schnappschüssen, muss ein gutes Snowboardfoto bereits im Vorfeld richtig vorbereitet und geplant werden. Location, Zeit und Wetter müssen in die Planung einfliessen. Sucht die Locations im Voraus aus, stellt euch bereits im Kopf euer perfektes Bild vor. Checkt die verschiedenen Perspektiven und beobachtet um welche Tageszeit das beste Licht einfällt. All dies spart euch sehr viel Zeit, wenn ihr danach mit eurer Crew mit der Fotosession beginnt.

 Snowshots picstars Mirko Schadegg

Snowshots picstars2. Team Work

Stellt ein Team aus einem Fotografen und maximal vier Riderinnen zusammen und informiert die Fahrer und den Fotografen bereits im Vorfeld über eure Shooting Pläne. Vereinbart Zeit und Ort und brecht mit eurer Crew gezielt für die Fotosession auf. Dies unterscheidet sie nämlich von einer normalen Shredsession: durch das Fotografieren verlangsamt sich das normale Tempo enorm.
Und wirklich niemand mag es, an einem guten Powdertag ewig rumzustehen und zu warten, auch wenn dafür ein schönes Powderfoto als Erinnerung bleibt...

3. Licht & Schatten

Das Licht spielt im Schnee eine sehr wichtige Rolle. Versuche die besten Lichtverhältnisse einzufangen, diese sind früh morgens und abends wenn die Sonne den Schnee nur flach streift und jedes Detail der verschiedenen Schneestrukturen hervorhebt. Licht- und Schattenspiele sind gerade bei den Freeride-Aufnahmen sehr spannend. Vergiss blauen Himmel und Sonnenschein, suche spannende Schneelandschaften, Konturen, Gelände und Hintergründe. Fotografiere auch wenn es schneit, stürmt, bewölkt ist und in der Nacht.
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4. Ausrüstung

Für Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven und im Backcountry empfiehlt es sich verschiedene Linsen, vom Weitwinkel bis zum Teleobjektiv, mit dabei zu haben. Gerade beim Freeriden macht ein Zoomobjektiv sehr viel Sinn, weil es sehr schwierig sein kann sich im Gelände zu bewegen und perfekt zu positionieren. Für eine bessere Kommunikation zwischen Ridern und Fotografen sollten immer simple Funkgeräte mit am Start sein. Die Ausrüstung muss sehr schnell griffbereit und in jedem Gelände und Wetter einsatzbereit sein. Zudem sollte sie beim Fahren oder Hiken nicht allzu schwer zur Last fallen. 

5. Hit the Spot


Sucht den richtigen Spot aus, an dem die Fahrer hitten oder ihren Powderturn setzen sollen. Sprecht euch im Team ab wer, wann und wo genau was fährt. Markiert den genauen Spot an dem das Foto gemacht wird z.B. mit einem Schneeball. Damit eure Mädels nicht zu früh, zu spät oder komplett falsch fahren, vereinbart ein Zeichen für die Kommunikation: Bilde zum Beispiel mit deinen Armen ein O für Okay oder ein Kreuz für Stopp & Gefahr. Bleibt wenn möglich immer in Sichtkontakt mit allen Beteiligten der Fotosession.

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6. Farbe tragen

Zieht euch farbige Klamotten an, ein grelles Board oder eine pinke Beanie können das Foto sehr aufwerten. Tragt Farben, damit ihr im Wald, im Powder oder im Himmel nicht untergeht. Dazu kommt, dass sich der Fokus der Kamera besser und schneller auf Farben fokussiert.

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7. Risiko Abschätzen

Speziell beim Freeriden oder aber auch in Snowparks kann ein Shooting für den Fotografen und Rider gefährlich werden. Sicherheit geht immer vor! Gerade in lawinengefährlichen Steilhängen oder in der „Landingzones“ von Snowparks unbedingt vorsichtig vorgehen und keine größeren Risiken eingehen. Zudem verleiten Fotografen die Fahrer oft zu risikoreicheren Fahrten und Überschätzung der eigenen Skills, was wiederum fatal enden kann.

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8. Auswahl treffen

Weniger ist mehr, rückt auch hier nur mit den allerbesten Shots raus. Wählt sehr selbstkritisch die Fotos aus und gebt keine Massenware ab. Nur die besten Qualitäts- und Actionbilder verlassen euren Besitz. Damit haltet ihr eure Fotoqualitäten auf hohem Niveau und vermeidet, dass schlechtes Bildmaterial unter eurem Namen auf Social-Media Plattformen veröffentlicht wird.

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