Tip Top Bottom Turn 

  • 04/01/2016

mit Janni Hönscheid

Hmm, salzig... ab ans Meer und rein in die Wellen. Damit ihr die einzelnen Wellen beim nächsten Surftrip noch länger geniessen könnt, baten wir Surferin Janni Hönscheid Tipps zum richtigen Bottom- und Top-Turn zu geben. Voraussetzung ist hierfür, dass man den Take-off beherrscht und sein Board lenken kann. Diese beiden Turns sind die Basis dafür, dass man die Welle so lange wie möglich reitet und bilden die Grundlage für alle weiteren Manöver. Wie bei allen Boardsportarten gibt es auch beim Surfen eine Frontside und eine Backside. Wenn man die Welle schräg abfährt und mit dem Gesicht zur Welle gewandt ist, fährt man Frontside, mit dem Rücken zur Welle Backside. So gibt es logischerweise auch Frontside- und Backside-Turns, aber das ist ja nichts Neues.  

 Artikel aus Ausgabe 02/09

Bottom-Turn

 

Der Bottom-Turn ist das Manöver, das nach dem Take-off kommt. "Kurz nach dem Take-off fährst du normal die Welle runter, am Fuß der Welle angekommen, gehst du mehr in die Knie und legst dich ordentlich in die Kurve rein" Man fängt schon an den Turn einzuleiten, bevor man die Welle ganz abgefahren hat, da man sonst zu viel Geschwindigkeit verliert. Der Blick geht immer in Fahrtrichtung, wodurch man automatisch die zur Welle gerichtete Boardkante belastet. Der Oberkörper ist gebeugt und der hintere Fuß drückt das Tail herum. Der "Bottom-Turn ist also der Turn, den du unten - beim "bottom" der Welle - machst, darum heißt er auch so. Mit dem Bottom-Turn holt man den nötigen Schwung, um dann, nachdem man von ganz unten hoch an den "top" der Welle fährt,  das Brett möglichst radikal, herumreisst. " erklärt Janni.

Top-Turn

Aus dem Bottom-Turn resultiert also  der Top Turn. Durch die Kurve am Fuß der Welle holt man den nötigen Schwung, um wieder zum Top der Welle zu gelangen. Direkt nach dem Bottom-Turn visiert man die Wellenlippe an. Oben angelangt, geht der Blick wieder Richtung Wellental, somit wird der Kopf eingedreht, der Oberkörper und auch das Board folgen der Blickrichtung. Dann streckt man das hintere Bein durch, sodass sich die Boardkante ins Wasser gräbt. Je schneller man diese Bewegung ausführt, desto radikaler wird der Turn. "Das ist der so genannte "Top-Turn" beschreibt die junge Surferin weiter: "dann fährt man wieder runter, etwas Richtung Schaum der Welle und setzt zum nächsten Bottom-Turn an, oder zu einem anderen Manöver, je nachdem wie die Welle weiterläuft."

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