Jibben 

  • 04/01/2016

mit Vanessa Waldenhofer

Boxen findet man mittlerweile fast in jedem Park. Um eine gute Figur bei euren Boxen- und Railtricks zu machen, zeigt euch Jib-Queen Vanessa Waldenhofer, wie ihr mit ein paar easy Steps richtig stylische Moves hinbekommt.

Artikel aus Ausgabe 04/10

50-50

Vanessa Waldenhofer

Fotos: Anita Fuchs

Mit nur wenigen Ausnahmen beginnt wohl jede "Jib-Karriere" mit dem 50/50. Dies ist in den
meisten Fällen der erste Trick, mit dem man sich an eine Box oder einem Rail heranwagt. Beim Absprung
drückst du dich einfach leicht ab, beim Landen auf der Box gehst du in die Knie und achtest darauf, dass du auf dem Board landest, d.h. das Board wird flach aufgesetzt und nicht aufgekantet, so kannst du auf der Box nicht verkanten! Vergisst du in die Knie zu gehen, kannst du schnell das Gleichgewicht verlieren. Wenn du dies alles beachtet hast, kannst du den Trick gemütlich bis zum Ende der Box ausfahren, hier drückst du dich dann wieder etwas ab und fängst den Schwung in der Landung auf, indem du die Knie leicht beugst.

Tailpress

Vanessa Waldenhofer

Anders als beim 50/50 wird das Gewicht von Anfang an auf das hintere Bein verlagert. Du setzt das Board wieder auf der Box auf und dann heißt es „pressen“! Das heißt, du drückst mit dem hinteren Bein gegen die Box und streckst dabei das vordere Bein aus, je nach Härte des Boards kann man dann das Gewicht noch weiter nach hinten verlagern und das hintere Knie noch mehr "tweaken". Wichtig ist vor der Landung das Gewicht wieder zu zentrieren und sich so auf eine optimale Landung vorzubereiten. Der Tailpress ist ein einfacher, aber sehr stylischer Trick, wenn du ihn schon gut beherrschst, kannst du ihn auch mit anderen Tricks kombinieren, z.B. Halfcab Tailpress.

Fs Change

Vanessa Waldenhofer Fs Change Tricktipp

Um das richtige Gefühl für die "Changes" zu bekommen, ist es am besten zuerst auf der Piste das hin- und herswitchen zu üben. Fühlst du dich dann bereit für das erste Obstacle, eignet sich eine Flat-Box am besten. Sobald du sicher 50/50 auf der Box stehst, leitest du die 180 Grad Drehung ein. Auf dem Foto ist gut zu sehen: die Schultern bleiben im Prinzip während des ganzen Manövers in Fahrtrichtung und folgen nicht dem Richtungswechsel des Boards. Die Drehung des Boards erfolgt also aus einer schnellen Bewegung der Beine. Erst am Ende der Drehung folgen die Schultern dem Board und du fährst den Trick switch raus.

50-50 to Bs Board

Vanessa Waldenhofer

Der 50/50 to BS Boardslide ist ein Standardtrick, den jeder mal probiert haben sollte. Wenn der 50/50 schon fast im Schlaf geht, dann braucht man sich nur noch auf die 90° Drehung des Boards zum BS Boardslide zukonzentrieren. Der BS Boardslide fällt vielen Ridern leichter als der FS Boardslide. Ein Grund dafür ist, dass du während der Bewegung immer mit dem Gesicht nach vorne blickst, du hast also alles gut im Blickfeld und musst nicht mit dem Rücken voraus das Rail sliden. Wenn du den 50/50 sicher auf die Kinked Box gesetzt hast, poppst du dich ein wenig weg und drehst das Brett um 90 Grad. Achte darauf, dass du nicht zu viel Schwung mitnimmst – du willst ja nicht überdrehen. Bei der Landung drehst du das Board wieder in die Ausgangsposition und fängst wieder den Schwung mit gebeugten Knien ab. Et voilá, wieder eine neue Trick-Kombo!

50-50 to Fs Board

Vanessa Waldenhofer

Mit einem stylischen Frontboard liegst du nie falsch! Wenn du also schon sicher 50/50‘s und Backside Boardslides gelernt hast, dann ist der FS Boardslide (auch Frontboard genannt) der nächste Schritt für dich! Am besten fängst du mit der Kombination aus 50/50 und Frontboard an, probierst das Ganze anfangs auf einer kleineren Straight-Box und versuchst es danach gleich mal auf einer Kinked Box (siehe Bild oben), um ein Gefühl für Frontboards auf Down-Boxen oder  -Rails zu bekommen. Fahre den „Straight-Teil“ der Box 50/50 und drehe das Board am Beginn des „Down-Teils“ um 90°. Das Wichtigste beim Frontboard ist, das Board flach auf die Box oder das Rail aufzusetzen, um nicht zu verkanten. Gehe dazu leicht in die Knie um mögliche Schläge abzufangen und das Gleichgewicht halten zu können. Der Oberkörper sollte dabei aufrecht sein. Schau am besten über die Schulter nach vorne und behalte das Ziel im Auge: das Ende der Box. Sobald du dieses erreichst, dreh das Board wieder zurück in die Ausgangsposition und bereite dich auf die Landung vor! Voilà! Wenn du den Frontboard auf einer Box sicher rausfahren kannst, sollte dich nichts davon abhalten, ihn auch auf einem Rail zu machen und die Jungs damit zum Staunen zu bringen!

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