Fs 360 

  • 04/01/2016

mit Sonni Hönscheid

Für den 360 ist es Vorraussetzung, dass du einen soliden Top-Turn beherrschst. Den 360 kann man wie beim Snowboarden auch über die Frontside- oder die Backsidekante drehen. Für den Anfang empfiehl sich ein Fs 360 und eine stehende Flußwelle. Wie bei allen Manövern muss man viele Wellen opfern, dazu noch den einen oder auch den anderen blauen Fleck und viele Stürze. Als ich nach langem Üben das erste Mal die komplette Drehung geschafft habe und auch noch weiter gefahren bin, konnte ich es kaum glauben. Wenn man es einmal geschafft hat, hat man die Bewegung drauf. Mein nächstes Ziel ist der Backside 360!

Artikel aus Ausgabe 03/09

Sonni HönscheidSonni HönscheidSonni Hönscheid

Der Name sagt eigentlich schon alles: Der 360 besteht daraus, dass man sich beim Surfen auf der Welle 360 horizontal mit dem Board um die eigene Achse dreht. Du brauchst nicht besonders viel Geschwindigkeit, nur Geschicklichkeit“, erklärt Sonni. Man fährt die Welle senkrecht hinauf, wie bei einem Top Turn und überdreht diese Bewegung. „An dem steilen Teil der Welle drehst du das Brett 180 Grad um die eigene Achse indem du Druck mit dem hinteren Fuß auf das Tail gibst. Wenn alles richtig gelaufen ist, ist das Tail jetzt nach vorne gerichtet.

Sonni HönscheidSonni HönscheidSonni Hönscheid

Foto: Hugo Valente/quiksilver-surfschool.com

Jetzt ist schnelle Reaktion gefragt, damit du die Welle nicht verlierst und nicht mit dem Tail einstichst. Zu diesem Zeitpunkt ist die halbe Arbeit schon getan. Jetzt kommt aber der entscheidende Moment: Verlagere dein Gewicht auf den vorderen Fuß, so dass du spürst wie die Finnen aus dem Wasser kommen und du anfängst rückwärts zu gleiten. Danach mit Schwung aus dem Oberkörper die restlichen 180 Grad drehen und fertig ist der 360, beschreibt sie.

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