Grab-Guide

  • 04/01/2016

mit den Pros

Der Grab Guide soll dich dazu inspirieren aus dem Alltagsshred zu entfliehen und die kreative Seite an dir zu wecken. So go out and style!!!

Artikel aus Ausgabe 01/11

Fotos: Ashley Barker

Mute Grab // Dominique Vallee

Der Mute Grab ist einer meiner Lieblingsgrabs über einen Jump. Du grabst mit deinem vorderen Arm an der Zehenkante zwischen der Bindung. Dabei kannst du dein hinteres Bein ausstrecken (auch tweaken genannt). Mir gefällt es, wenn ich mein Brett um 90 Grad drehe und dabei meinen hinteren Arm weit nach hinten strecken. Das macht so viel Spaß!

 

 

 

 

 

Dominique Vallee Foto: Ashley Barker 

Vera Janssen Foto: Ashley Barker  

Stalefish // Vera Janssen

Um mit der hinteren Hand an die Fersenkante zu kommen, machst du am besten einen Shifty dazu - zieh nach dem Absprung dein hinteres Bein an - ein bisschen als würdest du Trampolin springen und dabei die Beine anziehen. Wenn du den Grab dann ein paar Mal gemacht hast, kannst du ihn bonen: Dazu das hintere Bein seitlich ausstrecken - ist leider nicht immer ganz einfach und erfordert auf jeden Fall ein bisschen Übung...

Indy // Silvia Mittermüller

Ich erinner mich daran, dass es da mal so Schlaumeier-diskussionen gab, von wegen Indys gibt es nur in der Pipe auf der Bs Wall. Ich persönlich habe es da noch nie so genau genommen, und glaub auch, dass heute die Snowboardwelt weitgehend akzeptiert hat, dass "hintere Hand + vordere Kante zwischen den Bindungen" einfach Indy heißt.

Der Indy ist für die meisten wohl der erste Grab, den man lernt. Schön die Beine anziehen und die hintere Hand runterhängen lassen und der Indy passiert fast von selbst. Wer kann, streckt ein bisschen das vordere (Indy Nosebone) oder hintere (Indy Tailbone) Bein durch und gibt dem guten Indy damit eine persönliche Note. Der Indy ist übrigens auch einer der leichtesten Grabs für Spins, sei es in der Pipe oder beim Kicker fahren.

Silvia Mittermüller Foto: Ashley Barker  

Raewyn Reid Foto: Ashley Barker  

Japan // Raewyn Reid

Für den Japan Grab nimmst du deine vordere Hand, um die Zehenkante direkt neben deinem vorderen Fuß, zwischen den Bindungen, zu greifen. Achte darauf, dass du um dein vorderes Bein herum greifst (und nicht zwischen den Knien durch) um diesen Grab so viel wie möglich zu tweaken, damit er gut aussieht.

Crail // Raewyn Reid

Crail Grabs sind fantastisch und echt spaßig zu machen, wenn man einmal den Dreh raus hat. Greife mit deiner hinteren Hand an die Zehenkante vor deinem vorderen Fuß. Um diesen Trick möglichst gut zu tweaken, versuchst du ihn seitwärts zu ziehen und dabei deine Beine durchzustrecken.

Raewyn Reid Foto: Ashley Barker  

Marie Gagnon Foto: Ashley Barker  

Rocket Air // Marie Gagnon

 

Für den Rocket Air, der echt Spaß macht, greifst du mit beiden Händen an die Nose. Sobald du über der Lip des Jumps bist, ziehst du dein vorderes Bein hoch und greifst mit deiner vorderen Hand an die Nose  – genauso wie du es bei einen normalen Nosegrab machst. Der Trick dahinter ist, das Brett zu dir zu ziehen, anstatt dich zu sehr in eine unangenehme Körperposition zu verbiegen. Also nicht zu sehr zur Nose lehnen, sondern bring die Brettspitze zu dir, indem du die Knie anwinkelst. Dann ziehst du die Nose etwas zur Seite, greifst auch mit deiner hinteren Hand die Nose und versuchst das hintere Bein so weit es geht zu bonen (durchzustrecken)! Der Rocket Air ist am Anfang echt hart, aber sobald du ihn einmal raus hast, ist er der lustigste und leichteste Grab. Also los und viel Spaß dabei!

Melon Grab // Vera Janssen

Der Melon kommt vom Melancholy vom Skateboarden und ist einer meiner Lieblingsgrabs - aus Erfahrung kann ich sagen, dass du ihn nicht zu oft machen solltest, da man ihn sonst schwer wieder los wird - so viel Spaß macht der Melon nämlich! Greife einfach mit der voderen Hand an die Fersenkante und wenn du genug Zeit in der Luft hast, kannst du auch gerne das vodere Bein ein wenig bonen (druchstrecken).

Vera Janssen Foto: Ashley Barker  

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