Surf Yoga Flow I

  • 14/03/2015
  • Daniela Bily

Fit für die nächste Surf-Session

Surfen und Yoga – sind unsere zwei liebsten Glücklichmacher im Sommer. Nur kommen wir leider viel zu selten ans Meer, um kontinuierlich an unseren Surfskills zu feilen. Damit wir für den langersehnten Surftrip aber optimal vorbereitet sind, machen wir Yoga. Die fließenden und dynamischen Bewegungen bauen Kraft und Ausdauer auf, wir arbeiten gleichzeitig an unserer Balance und Flexibilität und in Kombination mit der richtigen Atmung erfrischen wir unseren Geist.
Ist der lang ersehnter Surftrip nah, schnapp dir deine Yogamatte und wiederhole in regelmäßigen Abständen unseren Surf Yoga Flow, der speziell die beim Surfen wichtigen Bereiche trainiert. Mit der aufgebauten Körperspannung, der nötigen Geschmeidigkeit und dem mentalen Fokus wirst du deine nächste Welle leichtfüßig surfen – und nicht sie dich.

Wärm dich vor dem Flow gut auf. Wenn du Yogaerfahrung hast, eignet sich der Sonnengruß gut und vergiss nie auf dich und deinen Körper zu hören und immer nur so weit zu gehen wie es sich für dich gut anfühlt.

Tadasana mit Garudasana-Armen – Berg mit Adler Armen

Tadasana mit Garudasana-Armen


Deine Füße stehen hüftbreit. Aktiviere deine Füße, indem du alle fünf Zehen einmal anhebst und wieder gut auf der Unterlage ablegst, die Oberschenkel ziehen zueinander. Dein Steißbein zieht zum Schambein, das Schambein zum Bauchnabel – du merkst wie sich dein Becken aufrichtet – deine Wirbelsäule ist lang. Führe deine Arme auseinander, dann wickle schwungvoll deinen linken Arm um den rechten Arm, sodass du deine Handflächen aufeinander legen kannst, die Daumen zeigen zu dir. Atme aus, schließe deine Augen und spüre die Dehnung in deinen Schultern. Bleibe hier für einige Atemzüge. Nachdem du die Position der Arme gewechselt und gehalten hast, lässt du deine Arme zur Seite sinken.

Virabhadrasana II – Krieger II

Virabhadrasana II


Setze mit deinem rechten Fuß einen weiten Schritt zurück. Dreh den hinteren Fuß auf 90˚, strecke das Bein und belaste gleichmäßig die Außenkante und den großen Zeh des hinteren Fußes, sodass sich das Fußgewölbe etwas anhebt. Der vordere Fuß zeigt nach vorne. Beuge das vordere Bein bis das Kniegelenk über dem Sprunggelenk ist. Deine Hüften sind geöffnet, der Oberkörper befindet sich genau über ihnen. Strecke deine Arme parallel zum Boden und richte deinen Blick über die vordere Hand. Bei der nächsten Einatmung ziehst du dich über die Krone deines Kopfes lang und über deine Fingerspitzen weit nach vorne und hinten. Atme aus, lass deine Hüften noch ein bisschen tiefer sinken. Deine Beine sind aktiv und stabil. Dein Oberkörper ist weich und offen. Bleibe hier für fünf lange Atemzüge.

Bringe deinen hinteren Arm nach vorne, deine Handflächen schauen zueinander und drehe deinen hinteren Fuß auf die Fußballen.

Virabhadrasana III

Virabhadrasana III

Mit der Einatmung verlagerst du dein Gewicht auf dein Standbein, das zu Beginn noch gebeugt ist. In der Ausatmung hebst den hinteren Fuß und beugst den Oberkörper soweit bis er in der Waagrechten ist. Strecke das Standbein und verwurzle es über den großen Zeh tief in der Erde. Gleichzeitig streckst du das angehobene Bein fest nach hinten – gewinne Länge über den hinteren großen Zeh, der nach hinten zieht. Zieh dich über deine aktiven Arme und Beine lang und achte darauf, dass deine Hüften parallel sind. Dein Blick geht zum Boden. Nutze die verschiedenen Richtungen, in die dein Körper zieht, um dein Gleichgewicht zu finden und versuche hier deine Balance für drei bis fünf Atemzüge zu halten.

Beuge dein vorderes Bein und senke deinen hinteren Fuß zu Boden, dann setze deine Hände rechts und links vom vorderen Fuß am Boden ab.

 

Parivritta Anjaneyasana – Gedrehter Ausfallschritt

Parivritta Anjaneyasana


Das vordere Bein ist in einem 90˚ Winkel gebeugt. Strecke das hintere Bein und zieh die Ferse nach hinten. Lass dein Kreuzbein sinken und aktiviere Beine und Füße, indem die Oberschenkel zueinander ziehen. Bilde mit den gestreckten Fingern deiner rechten Hand ein kleines Zelt und strecke deinen linken Arm mit der Einatmung in Richtung Himmel. Mache die Seiten deines Oberkörpers lang und dreh den Brustkorb weit nach oben auf. Wenn dein Nacken es erlaubt, folgt dein Blick der Hand. Mit jeder Einatmung öffnest du dich ein Stück mehr und erfährst Länge von der unteren zur oberen Hand. Diese Übung schafft Raum in dir, den du bewusst für fünf tiefe und lange Atemzüge nutzen kannst.

Senke die linke Hand zu Boden, stell deinen rechten Fuß neben den linken Fuß, komm mit gebeugten Knien und langer Wirbelsäule zum Stehen, nimm hier drei Atemzüge, dann wiederhole Virabhadrasana II, Virabhadrasana III und Parivritta Anjaneyasana auf die andere Seite.

Uttanasana– Vorwärtsbeuge

Uttanasana


Atme in Tadasana ein, beuge deine Knie und verschränke die Finger hinter deinem Rücken, die Handflächen berühren sich, die Ellbogen sind gebeugt. Spüre wie dein Brustkorb sich öffnet und deine Schulterblätter sich an der Rückseite deines Herzens näher kommen. Aktiviere deine Mitte, indem du deinen Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule ziehst und beuge deinen Oberkörper in der Ausatmung aus der Hüfte nach vorne. Die Wirbelsäule und der Nacken sind lang. Atme ein, zieh deine Arme aus den Schultern nach hinten, atme aus, lass die Arme in Richtung Kopf kommen und strecke deine Beine ein bisschen mehr. Atme fünf Mal ein und aus bevor du mit der Einatmung, mit aktiven Beinen zum Stehen kommst und deine Arme löst.

Malasana – Tiefe Hocke

Malasana


Deine Füße stehen ein bisschen weiter als hüftbreit. Beug deine Knie und komme in die tiefe Hocke. Senke deine Fersen und lass das Gesäß in Richtung Boden sinken. Kommst du mit deinen Fersen nicht auf den Boden helfen dir eine Decke oder ein Kissen darunter. Leg die Handflächen aufeinander (Anjali Mudra) und drück mit deinen Oberarmen sanft gegen die Innenseite deiner Knie um die Hüftöffnung zu verstärken. Atme ein, länge deine Wirbelsäule, atme aus, lass das Becken tiefer sinken. Verweile hier für fünf Atemzüge

Uttihita Chaturanga Dandasana - Planke

Uttihita Chaturanga Dandasana


Lege deine Hände in der Einatmung schulterbreit vor dir auf und drücke die Fingerkuppen und die Handballen gleichmäßig in den Boden. Atme aus, wandere mit deinen Füßen zurück und stelle sie hüftbreit auf. Komm mit deinem Körper so weit nach vorne, bis sich deine Schultergelenke über den Handgelenken befinden. Verteile das Gewicht gleichmäßig über deine Handballen im ganzen Körper. Die Beininnenseiten ziehen zusammen (auch wenn sie sich nicht berühren), die Fersen ziehen nach hinten. Aktiviere deine Mitte. Die Schulterblätter und das Steißbein ziehen nach hinten. Dein Nacken ist in der Verlängerung deiner Wirbelsäule. Halte diese Position für fünf Atemzüge und konzentriere dich dabei auf deine starke Körpermitte.

Für mehr Infos über Dani und ihre Yogakurse: http://danielabily.at/



    YOU MAYBE ALSO LIKE THIS:


  • Shaperin Kelly Connolly

    29/03/2015

    Everyday Surfboards

    Weibliche Shaperinnen waren lange Zeit so selten wie ein Tag ohne Wellen in Indo. In der...

  • Burton presents: Kimmy Fasani

    19/11/2014

    Kimmy Fasani Full...

    Die neueste Folge von Burton presents dreht sich um Snowboarderin Kimmy Fasani, die nach...

  • Kima Bali Surfaris - Surf Villa Deluxe in Seminyak

    16/04/2014

    Urlaub in der Villa

    Neuigkeiten aus dem Kima Camp. Wer nach Ruhe und Luxus kombiniert mit ...

WALLPAPER

Bali evenings

E-Book

122 things to do in Bali