Ein Blick hinter die Kulissen der Wavetours-Family

Wenn man abends im 24plus Camp in St. Girons Plage mitten im Pinienwald sitzt, dann sind es vor allem die Leute, die den Surftrip ideal abrunden. Es gibt keine kleinen Grüppchen, sondern abends chillen alle entspannt im großen Zelt, ehe es zum Abendprogramm wie Volleyballturniere oder Jam-Sessions übergeht. Der Surf davor war gut, die zertifizierten Lehrer überzeugen mit ihrem fachmännischen Knowhow und das Equipment von Rip Curl und Ocean & Earth kann sich sehen lassen. Bei dieser lockeren und familiären Atmosphäre ist es kaum zu glauben, dass Wavetours einer der bekanntesten deutschen Surfreiseveranstalter an der französischen Altantikküste ist.

Foto von: Patrick Steiner

Doch am Anfang gab es nur Uli und Martin. Die beiden Wavetours Gründer wollten ihr Hobby zum Beruf machen, allerdings anfangs mit mehr oder weniger Erfolg: „Im ersten Jahr hatten wir erst eine und dann noch eine Buchung. Aber die haben wir dann abgesagt, wir wollten schließlich selber surfen“. Das war 1993 in Léon, ein entscheidendes Jahr für die beiden Surfliebhaber: „Die Freundin hat aus dem Schlafzimmer ein Büro gemacht. Irgendwann meinte sie: Die Leute buchen, die buchen wie verrückt. Und das waren dann 67 Buchungen“. Eine kleine aber feine Buchungsanzahl, die heute für den Erfolg von Wavetours verantwortlich ist.

Denn seit der Gründung ist die Marke aus der deutschen Surfindustrie nicht mehr wegzudenken, mittlerweile werden in fünf Orten an der französischen Atlantikküste eigene Surfcamps betrieben und weltweit vermitteln die Jungs und Mädels aus dem Office in Hamburg an unzählige Partner-Surfcamps. Das Angebot ist groß, von der Luxusvilla auf Bali bis hin zum Zeltcamp in Frankreich – Wavetours nutzt seine Erfahrungen aus der Pionierarbeit um Surfen für jede Art von Mensch perfekt zu machen. Und obwohl das Surfreisebüro mittlerweile global bekannt ist, sind es immer noch die Frankreichcamps, die bei den Gästen so beliebt sind. Dort, wo alles begann. Dort, wo die Wavetours-Family immer noch zu Hause ist. Denn so nennen sich das Team und die Gäste hier. Dies macht auch der derzeitige Geschäftsführer Jens Höper deutlich: „Erst besuchten junge Leute unsere Camps, jetzt gibt’s Familycamps mit Gästen, die schon im ersten Jahr bei uns gebucht hatten. Dann werden die Kids aus den Familycamps älter und besuchen die Junior Surf Academy. Und so geht das immer weiter.“ Mittlerweile arbeiten viele der ehemaligen Gäste als Teamer oder Surfassistenten direkt vor Ort. Man kennt sich also, schätzt den familiären Umgang, aber auch neue Gesichter werden immer offen und herzlich begrüßt.

Dazu bietet Wavetours eine vielseitige Palette an Surfcamps an: Von den bereits erwähnten Familiencamps, Juniorcamps bis hin zu entspannten 24plus Camps im Pinienwald oder ausgelassenen 18plus Camps am Partyspot in Moliets.  Ebenso die adh-Open Wellenreiten in Seignosse sowie die Deutschen Meisterschaften im Wellenreiten in St Girons sind Veranstaltungen, bei denen Wavetours aktiv mitwirkt und immer wieder Specials zu bieten hat.

Foto von: Patrick Steiner
Foto von: Patrick Steiner

Die Camps sind aus der Geschichte raus entstanden, immer auf die Bedürfnisse der Gäste angepasst. So wird seit der Fusionierung von Wavetours und Action Sports Travel im Jahre 2015 verstärkt der Fokus auf die Entwicklung des Surfexpresses gelegt, eine eigene Buslogisitik, die die Gäste stets sicher und günstig zu ihrem Surfspot bringen soll. Jens Höper betont dazu: „Die Kunden sollen bei Wavetours den kompletten Service erhalten. Dazu zählt für uns, dass sie sicher und bestens beraten zu ihren Wunschdestinationen rund um den Globus reisen können“. Mit der Kombinierung der beiden Anbieter Action Sports Travel und Wavetours konnten somit die Facetten von Wavetours erweitert und idealisiert werden.

Trotz der rasanten Entwicklung dieses deutschen Surfreiseanbieters ist eine Sache stets geblieben: Die Sensation rauszugehen und jede Welle als einmalig zu erfahren. Dieses Gefühl weiter zu geben, darum geht es den Leuten der Wavetours-Crew: „Ein guter Surflehrer, der reißt die Arme hoch, wenn sein Schüler die erste Welle fährt. Der Erfolg ist quasi so, als hätte man ihn selber“. Und dieses Engagement ist eben auch ein Teil dessen, was Wavetours auszeichnet. In Kombination mit dem herzlichen Team vor Ort und vielen weiteren Pluspunkten wie beispielsweise eine Beratung vor der Buchung oder täglich frischgekochtes Essen, wird man selbst als Gast schnell ein Teil der Wavetours-Family.