Snowboarder, Surfer, Artist, Yogi, Food Lover, Traveller, Adventurer

 

Interview aus Ausgabe 40/Dezember 2016

Freiheit beginnt im Kopf. Wir in der westlichen Welt haben den Luxus uns aussuchen zu können mit was wir uns den ganzen Tag beschäftigen. Wer das einmal verstanden hat, die Sicherheiten und den Balast loslässt und seinen Leidenschaften folgt, kann ein so erfüllendes Leben führen wie Taylor Godber. Die junge Kanadierin inspiriert uns mit ihrem kreativen, vielseitigen und freien Lebensstil. Mit beidruckenden Lines in Alaska, smoothen Wellen, leckeren Rezepten, aussdruckstarken Bildern und Worten und einem herzlichen Wesen.

Hi Taylor, wie geht’s dir? Wo bist du gerade?

Hallo, mir geht es sehr gut. Ich bin ein wenig von mir genervt, dass ich nicht vorausgeplant habe und mir an diesem langen Reisetag kein gesundes Essen mitgenommen habe. Und deshalb für die nächsten zwei Tage am Flughafen nichts habe. Oops! Ich sitze gerade im Flugzeug, irgendwo über Kalifornien. Ich komme aus Costa Rica und fliege nach einem Tag daheim direkt nach Bali, wo ich so lange bleibe bis in Whistler Schnee fällt. Meine Mitbewohnerin und ich mussten für zwei Monate aus unserer Wohnung ausziehen. Ich habe deshalb in Costa Rica auf ein Haus und Hund aufgepasst und habe gleich ein Raw Food Lehrgang dran gehängt. Am Ende war es günstiger ein Flug nach Bali zu buchen und anschließend nach Whistler zu fliegen. Ich werde meine Mitbewohnerin und Janine (Ritterath) in Indo treffen. Ich freue mich sie zu unterstützen, sie ist der Hammer!

Foto von: Nik Hylo

Kannst du dich bitte kurz unseren Leserinnen vorstellen…

Ich bin ich, haha! Das ist immer schwer….

Eine von meinen Mentorinnen beschrieb mich mal so: ““She takes life by the balls.”-Zoey Ann Stimpson

Sie probiert das Leben. Ein Adrenalin-liebender, Risiko-freudiger Yogi, die sich ein Leben geschaffen hat, in dem sie sechs Monate lang in den Bergen das Backcountry erkundet und die restilichen sechs Monate des Jahres auf der Suche nach Wellen um die Welt reist. Eine Künstlerin mit Farben und Worten. Sie liebt es Menschen mit Essen zu heilen, ihre positiven Vibes zu teilen und Menschen zu helfen sich selbst zu lieben und ihre besten Seiten zu entdecken. Boom! Nebenbei plant sie Straßenhunde zu retten. Ihr Kühlschrank ist voll von selbst angebautem Obst, Gemüse, Fermentiertem und einer großen Ladung Schokolade und leckerem Rotwein. Sie liebt es zu tanzen und sagt Ja zum Abenteuer, immer. Sie plant in den nächsten zehn Jahren ein Café/Kunst Studio und Heilzentrum in Indonesien zu eröffnen.

 

Wir folgen dir und deinem Hastag #createtravelinspire. Ist das dein Lebensmotto?

Ein Manifest aus drei Worten. Es ist die Kurzform von meinen Leidenschaften im Leben und wie ich leben möchte. Die Website kommt als nächstes. Das Cafe und das Heilungszentrum folgen. Create: aktiv sein und selbst die Leinwand für Kunst sein, sei es Snowboarden, Surfen, Malerei, Worte, Kochen oder Yoga. Travel: Der Katalysator, der hilft Bewusstsein zu steigern und fördert die Hinterfragung der Welt. Das schafft Reisen durch neue Erfahrungen, neue Menschen, neue Kulturen, neue Lebensformen, neues Essen, neue Beziehungen etc. Inspire: Hoffentlich andere dazu zu inspirieren auf das zu hören, was sie begeistert und ihren Weg zu verfolgen, egal was andere davon halten mögen.

Foto von: Erin Hogue

Was kreierst du?

Lines in den Bergen, Wellen im Ozean, heilendes Essen und Kunst mit Essen. Kunst auf Leinwänden und Hauswänden. Chaos.

 

Was bedeutet dir Snowboarden und Surfen?

Spaß! Selbstverwirklichung verbunden mit der Natur und geteilt mit Freunden. Beides bringt Balance in mein Leben, Surfen besonders. Eine Gelegenheit sich der Sinnesüberflutung und der Masse an gefiltertem Müll und lächerlichen sozialen Erwartungen, die die Medien und das Leben bringen können, zu entziehen und sich wieder mit seinen eigenen Gedanken zu verbinden. Wie eine Verbindung durch Bewegung, welche gleichzeitig ein super Workout und viel Spaß ist.

Surfen zu lernen ist in meinen Augen eine der besten spirituellen Wege im Leben. Nimm dich nicht so wichtig, vergiss, was alle anderen denken, sei verletzlich, sei mutig, feiere die kleinen Siege, lach über Versagen, geh mit dem Flow, sei geduldig und respektiere Mutter Natur.

Du inspirierst Frauen ihren Leidenschaften zu folgen – wer inspiriert dich?

Das tue ich? Das ist ein großes Kompliment, danke schön!

Die Menschen, die mich am meisten inspirieren sind diejenigen, die 100% glücklich in ihrer eigenen Haut sind, die engagiert sind und hart arbeiten, um ihre Ziele zu erreichen, was immer sie auch sein mögen. Diejenigen, die in jeder Situation nicht wertend sind, Menschen, die geduldig und leidenschaftlich sind und die eine positive Veränderung in der Welt erreichen möchten. Ich gebe mein Bestes mich mit diesen wundervollen Menschen zu umgeben. Auf der anderen Seite sind diejenigen, die dich wirklich aufregen, dich frustrieren und herausfordern. Diese Menschen sind große Inspirationen für das, was man nicht sein möchte, wie man Menschen nicht behandeln soll, sowie Geduldstester.

Wie kannst du deinen Lifestyle beschreiben?

Turbulent. Mein Lebensstil gründet sich auf Freelance Arbeit in vier oder fünf Bereichen. Ich bin dankbar, dass ich mir ein Leben schaffen kann, in dem fast mein gesamtes Einkommen durch meine Leidenschaften kommt. Und ich bin glücklich, dass ich endlich aufgehört habe, mich nur auf eins zu konzentrieren – das bin ich einfach nicht. Es ist viel Arbeit – Außenstehende oder Freunde können das Ausmass oft nicht sehen. Ich nehme mir auch oft mehr vor, als ich handhaben kann: meine Verantwortungen als Snowboarderin, Auftragsmalereien, Artikel schreiben, kochen, Barkeeper Aufträge, Konzepte für Projekte und Trips schreiben und Ja zu anderen Möglichkeiten, die sich ergeben, zu sagen. Es ist ein Balanceakt, an dem ich ständig arbeite. Kombiniert mit Online Schule (Ganzheitliche Ernährung mit Spezialisierung auf Sport und Ernährung, sowie Kommuikations und Journalismus-Kurse), Workout und meine Freunden. Mein Arbeitspensum ist meist pro Tag zwischen 6 und 15 Stunden, aber es sind hauptsächlich Dinge, die ich liebe, also ist es toll! Die harte Arbeit macht immer Spaß und als Bezahlung kann ich ein flexibles Leben leben, in dem ich Ja zu Reisen, Möglichkeiten und Abenteuer sagen kann.

Foto von: Talon Gillis

Was ist dir wichtig im Leben?

Glück. Laut Dalai Lama suchen wir das alle. Glück und ein Leben ohne Leiden. Ich versuche mein Leben darum zu bauen. Das aufzunehmen, was ich brauche und den Müll, der schädlich ist, wegzulassen. Es ist ein Stolpern durch das Leben mit viel „Trial and Error“. Bis her besteht meine Checkliste für ein erfülltes Leben aus: jeden Tag trainieren, gesundem Essen, in der Natur sein, Abenteuer, Mitgefühl für alle lebende Dinge, kreativ sein, reisen, offen sein, Selbstliebe, Spaß haben, dankbar zu sein, eine Crew von Unterstützern zu haben, nicht wertend zu sein und meinen möglichen Beitrag zu leisten die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Kannst du uns ein bisschen was darüber erzählen wo du aufgewachsen bist und wie du zum Snowboarden und Surfen kamst?

Ich bin in Tsawwassen BC, ungefähr eine Stunde von Vancouver entfernt, aufgewachsen. Es ist eine Stadt am Meer, ohne Wellen, aber eine kleine Stadt, die fast komplett von Wasser umgeben ist. Mit dem Snowboarden habe ich 2014 begonnen, als ich für 1,5 Jahre zu meinem Vater nach Calgary, Alberta, gezogen bin. Wir sind abends den kleinen Hügel in der Stadt gefahren und sind am Wochenende mit dem Bus in die Berge. Als ich für das letze Jahr High School zurück nach BC zog, hatte mein bester Freund Zeit jeden Tag zu riden. Ich hab oft die Schule geschwänzt und bin mit ihm Snowboarden gegangen. Er zog nach Whistler und überredete mich auch für ein Jahr zu kommen. Mein Plan war es für ein Jahr nach Whistler zu gehen und dann um die Welt zu reisen und Orthopädin zu werden. Jetzt lebe ich schon seit zehn Jahren in Whistler, reise und gehe immer noch zur Schule, um Menschen zu heilen, nur auf andere Art und Weise.

Meine erste Surf Erfahrung hatte ich auf Hawaii als ich 10 Jahre alt war. Ich nahm in Kauai einen drei Stunden Kurs auf einem riesigen Foamy und hab mich so verbrannt, dass ich wie ein Lobster aussah, aber ich ich jede Minute davon geliebt. Später machte ich mit einigen Freunden aus Whistler einen Trip nach Tofino, BC. Wir mieteten uns ein Haus am Strand uns surften jeden Tag. Ich schaffte es kaum ins Line-up. Es war einer meiner schönsten Trips. Einfach nur paddeln und die Wellen auf den Kopf bekommen. Irgendwie hat es trotzdem Spaß gemacht und ich war infiziert. Im nächsten Jahr zog ich für einen Sommer nach Tofino und machte anschließend einen Trip nach Bali. Ich war verliebt in den Ozean. Seitdem verbringe ich ungefähr zwei Monte im Jahr beim Surfen, irgendwo auf der Welt, Indonesien, Costa Rica oder Tofino. Ich bin immer noch ein Kook im Waser. Und die Liste von Orten, die ich sehen möchte und im Ozean herum paddeln will, wird länger und länger.

Und wenn wir jetzt Snow Trips planen versuchen wir auch immer Surfen zu integrieren.

Foto von: Nik Hylo

Hast du mal versucht vom Snowboarden leben zu können?

Ich hab noch nie genug Geld mit Snowboarden verdient, dass ich davon allein leben könnte. Es wurde mir irgendwann zu frustrierend und anstrengend zu versuchen Snowboarden Vollzeit zu betreiben. Das ging soweit, dass ich alle meine Sachen verkaufen und für immer nach Bali ziehen wollte. Die ganze polistische Seite von Action Sports kann sehr verworren sein. Es kann dich so weit bringen, dass du hasst, was du liebst, was total verrückt ist. Snowboarden und jede Art von Sport sollten deshalb immer zum Spaß sein!

Es gibt auf der Welt nur eine Handvoll Frauen, die sich Profi Snowboarderinnen nennen können, denke ich. Es ist nämlich so, dass es ein paar Glückliche gibt, die es „geschafft haben“ und die Industrie fördert – egal ob Frauen oder Männer – nur die bereits etablierten Athleten. Niemand bewegt sich und es gab nie viel Unterstützung für die nächste Generation. Aber dadurch ist auch alles möglich. Da Veränderung die einzige Konstante im Leben ist und Snowboarden gerade eine große Veränderung durchmacht, lässt das neue Kapitel hoffentlich den Sport wachsen und gibt ihm eine positive Richtung.

In der letzten Saison hast du zum ersten Mal ein eigenes Filmprojekt gehabt. Der schlechte Winter war ja leider nicht die beste Vorraussetzung dafür…. Mit welchen Schwierigkeiten hattest du zu kämpfen und was lief gut?

Die Web-Serie „Fingers Crossed“, die ich zusammen mit Claudia Avon gemacht habe, war eine Erfahrung, bei der wir super viel gelernt haben. Wir hätten uns für eine Snowboard-fokussierte Serie, die vorallem im Backcountry sattfindet und als Neulinge kein schlechteres Jahr aussuchen können. Ganz ehrlich, es gab eine Phase, in der die Schwierigkeiten die guten Seiten überwogen – kein Footage seit dem ersten Monat, da es keine Möglichkeiten gab ins Backcountry von Whistler zu gehen, leere Konten als wir beschlossen nach Colorado zu reisen um Schnee zu suchen und unser Budget eh schon überschritten haben, Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Crew beim Zelten während einem fünf Tage langen Blizzard in Alaska. Zeitweise wären wir uns fast an die Gurgel gegangen. Aber trotz all dem, schafften wir es nach AK! Das war unglaublich! Und wir stellten die Serie fertig! Die größte Belohnung war, als ein paar Snowboarder beim Camp of Champions erzählten, dass unsere Serie sie dazu inspirierte einen Lawinenkurs zu machen und ins Backcounty zu gehen. Der ganze „inspire“ Teil…

Foto von: Chad Chomlack

Wow, Alaska! Erzähl, wie war es?

Alaska ist unglaublich. Das Sledden war wahrscheinlich der Nerven-raubenste Teil. Große, offene Gletscherspalten, die wer weiß wie viele hundert Meter in die Erde reichen. Viele Szenarien, in denen du es dir nicht erlauben kannst, einen Fehler zu machen, sonst wuerdest du deinen Sled im Abgrund verlieren. Diese Berge sind so atemberaubend schön und beeindruckend. Riesige Faces und Spines bedeckt mit Schnee. Der gesamte Trip war angsteinflössend und herausfordernd. Als Crew kamen wir wegen verschiedenen Gründen nicht gut zurecht: Finanzieller Stress, unserer eigenen persönlichen emotionalen Angelegenheiten, persönlicher Druck, das zu liefern, was wir unseren Sponsoren versprochen hatten und die standard Konflikte zwischen einer Gruppe von starken Persönlichkeiten, kombiniert mit einem großen Komunikationsproblem.

Snowoardtechnisch gesehen: Sich eine Line im Geiste von unten aus herraus zusuchen und dann den Berg 1-1,5 Stunden hoch zu hiken und zu versuchen sich an die Referenz Punkte zu erinnern, die fuenf mal so gross sind wie du dachtest. Dann das Selbstvertrauen zu haben deine Line zu wählen und zu wissen, an welchen Stellen man die Gefahrenzone verlassen kann, wenn was schief geht. Es war ein Rausch. Es lies mich wieder neu ins Snowboarden verlieben. Es war mein erstes Mal, dass ich so große Berge gefahren bin und an einem so entlegenen Ort war. Es war ein großer Vorteil, dass ich von vielen Menschen mit mehr Erfahrung und Wissen umgeben war. Für mich war es die Spitze des Eisbergs im Big Mountain Riding und der erste Geschmack hat in mir auf jeden Fall Hunger auf mehr geweckt.

Welche Ziele und Pläne hast du für diese Saison?

Spaß zu haben! So viel wie möglich Snowoard zu fahren und so viel wie möglich ins Backcountry zu kommen. Wir finden jedes Jahr neue Areale, die wir noch nicht kennen und finden neue Feautres und Lines, die wir fahren möchten. Es ist immer aufregend zu sehen, wie sich der Schnee setzt und ob es Mutter Natur und die Bedingungen erlauben sie zu fahren. Wenn es nicht schneit, dann finde ich einen Weg mehr Surfen zu gehen.

Foto von: Ali-Parker

Du bist auch eine ausgebildete Yoga-Lehrerin. Wie wichtig ist dir Yoga und inwiefern hilft es dir als Athletin?

Ich habe eine Yoga-Lehrer Ausbildung, unterrichte aber selten. Yoga gehört zu dem Teil, der Balance in meinem Leben schafft. Der Bewegungs und Flexibilitäts Aspekt ist heilend und toll, aber viel wichtiger ist mir die Verbindung von Körper und Geist. In der Lage zu sein runter zu kommen und zu merken was der Körper braucht und den Atem und die Energie dorthin zu bringen. Ich bin ein großer Fan von Pranayama (Atemübungen) und Mantras. Zwei Dinge, die mich am Anfang zum Ausrasten gebracht haben.

Als Sportler hat es sowohl mental als auch phsyikal Vorteile. Es hilft mir im Moment zu sein, wodurch ich mich besser fokussieren kann, ich kann meinen Atem kontrollieren wenn ich nervös bin und bekomme keine Panik, wenn ich beim Surfen länger unter Wasser gehalten werde. Körperlich gesehen verbesserte es die Zirkulation und die Flexibilität um Verletzungen zu vermeiden und kräftigt. Es ist auf bem ganzen Board ein Gewinn!

Du reist viel und triffst dabei viele inspirierende Menschen. Wer hat dich zuletztst inspiriert?

Bei meinem letzten Trip nach Santa Teresa, Costa Rica, traf ich eine ganze Gruppe von unglaublich inspirierenden Menschen. Alle in ihren 40gern. Meine Raw Food Certification Lehrerin Joanne Young, die einige tolle Pläne hat, um die Welt durch heilendes Essen zu verändern. Margiriet Zwar, die ein Cafe/Art Studio in der Stadt besitzt und sich so wohl in ihrer Haut fuehlt, absolute Freiheit und Gefühle in ihrer Kunst ausdrückt und jeden ohne Vorurteile begegnet. Eine Freundin und Fotografin Carin Smolinski, mit der ich seit kurzem viel zusammen unternehme, die vor positiver Energie nur so sprüht. Vielleicht ist sie ein Einhorn. Bei Männern ist es Joanne’s Ehemann, der ex Pro-Snowboarder Kevin Young, der eine bewundernswerte offene Lebenseinstellung hat, die es ihm erlaubt alles zu hinterfragen und in jedem Bereich mehr und mehr Wissen zu erlangen. Was sie alle gemeinsam haben ist, dass sie ihre Leidenschaften leben und diese Energie ist unglaublich und inspirierend.

Foto von: Jessika Hunter

Du reist viel und triffst dabei viele inspirierende Menschen. Wer hat dich zuletztst inspiriert?

Bei meinem letzten Trip nach Santa Teresa, Costa Rica, traf ich eine ganze Gruppe von unglaublich inspirierenden Menschen. Alle in ihren 40gern. Meine Raw Food Certification Lehrerin Joanne Young, die einige tolle Pläne hat, um die Welt durch heilendes Essen zu verändern. Margiriet Zwar, die ein Cafe/Art Studio in der Stadt besitzt und sich so wohl in ihrer Haut fuehlt, absolute Freiheit und Gefühle in ihrer Kunst ausdrückt und jeden ohne Vorurteile begegnet. Eine Freundin und Fotografin Carin Smolinski, mit der ich seit kurzem viel zusammen unternehme, die vor positiver Energie nur so sprüht. Vielleicht ist sie ein Einhorn. Bei Männern ist es Joanne’s Ehemann, der ex Pro-Snowboarder Kevin Young, der eine bewundernswerte offene Lebenseinstellung hat, die es ihm erlaubt alles zu hinterfragen und in jedem Bereich mehr und mehr Wissen zu erlangen. Was sie alle gemeinsam haben ist, dass sie ihre Leidenschaften leben und diese Energie ist unglaublich und inspirierend.

Ernährung und Gesundheit scheinen dir sehr wichtig zu sein. Auf was legst du dabei Wert?

Mir ist es wichtig echte Nahrungsmittel zu essen, die mich gut fühlen lassen. Zu wissen woher es kommt und wie es angebaut wurde. Ich esse Bio, ohne Gentechnik, Unverarbeitetes, ohne künstliche Zusatzstoffe und so lokal wie möglich. Ich sehe Essen als Kraftstoff, Medizin und Nährstoff für den Körper.

Was machst du um körperlich und mental fit zu bleiben?

Ich gehe ins Gym, mache Yoga, geh Laufen, Snowboarden, Surfen und esse gesund. Ich nehme mir Zeit für mich, um wieder aufzuladen. Loslassen und mit Freunden eine gute Zeit haben – die Balance ist wichtig!

Dein Leben hört sich ziemlich perfekt an… Welche Tipps hast du für Frauen, die auch ihren Träumen folgen möchten, sich aber nicht trauen?

Sei selbstbewusst. Sei mutig. Sei nett zu dir.

In deinem Innersten weißt du, was am besten für dich ist und was dich glücklich machen wird. Finde Wege um das zu tun. Dann nimm deinen Mut zusammen und verfolge deine Leidenschaft. Sei dir bewusst, dass Niederlagen unvermeidbar sind, denn Enttäuschungen und Fehler sind Teil des Lebens. Sei nicht zu streng mit dir, wenn es soweit ist. Erinnere dich an deine Wünsche und Träume und gib dich nicht mit Weniger zufrieden. Denn das Leben ist kurz und es dafür da, gelebt zu werden, jede einzelne Sekunde davon. Love only and love always.

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